Leistung · Nachrüstung im Bestand
Handlauf und Absturzsicherung nachträglich einbauen
Die Treppe steht und soll bleiben. Fehlt nur der zweite Handlauf, ist das Treppenauge offen oder sind die Geländerabstände zu groß, lässt sich das nachrüsten, ohne den Lauf anzufassen.
- Nachrüstung ohne Eingriff in die Treppe
- Befestigung auch in alten Wänden
- Füllungen für Haushalte mit Kindern
- Meist an einem Termin erledigt
Ausgangslage
Wenn nur die Sicherung fehlt und nicht die Treppe
Viele Treppen in bestehenden Häusern sind gut gebaut und fest. Was fehlt, ist etwas daneben. Ein zweiter Griff an der Wandseite, eine Füllung im Geländer, eine Sicherung am offenen Treppenauge.
Das sind Arbeiten, für die niemand eine Treppe ausbauen muss. Wir messen die vorhandene Situation auf und setzen das Fehlende daneben, abgestimmt auf das, was schon da ist.
Diese Seite behandelt ausschließlich die Nachrüstung am Bestand. Soll zu einer neuen Treppe auch ein neues Geländer entstehen, gehört beides zusammen geplant. Das besprechen wir dann gemeinsam und nicht als zwei getrennte Aufträge.
Der häufigste Anlass sind veränderte Lebensumstände. Ein Kind, das laufen lernt, ein Elternteil, das einzieht, oder schlicht der Moment, in dem man selbst merkt, dass man sich auf der Treppe festhalten möchte.
Was diese Arbeiten verbindet, ist der geringe Eingriff. Es wird nichts herausgerissen und nichts verschlossen. Wer die Treppe am Morgen benutzt hat, kann sie am Abend desselben Tages wieder benutzen.

Leistungsumfang
Was sich nachträglich ergänzen lässt
Welche dieser Arbeiten in Frage kommt, zeigt der Blick auf die vorhandene Situation.
Wir sehen uns die Situation an und sagen Ihnen, was möglich ist.

Der Betrieb
Warum die Wand über die Lösung entscheidet
Den Betrieb führt Florian Grohskurth in Sinsheim-Steinsfurt. Bei einer Nachrüstung hängt fast alles an einer Frage, die man nur vor Ort beantworten kann – was trägt die Wand.
In einem Massivbau ist das selten ein Thema. Bei Gipskarton, bei alten Lehmwänden oder bei einer Wand, hinter der Installationen liegen, ist es die entscheidende Frage. Davon hängt ab, ob eine Befestigung an der Wand überhaupt in Frage kommt oder ob die Lösung über das vorhandene Geländer gehen muss.
Deshalb prüfen wir das beim Termin, bevor irgendetwas bestellt wird. Eine Stange, die aus der Wand reißt, ist gefährlicher als gar keine.
- Prüfung des Untergrunds vor dem Angebot
- Befestigung passend zur Wandart
- Ausführung meist an einem Termin
Ablauf
Vom Termin bis zum festen Griff
Diese Situationen sprechen für eine Nachrüstung
Kein Mangel im rechtlichen Sinn, aber im Alltag spürbar.
- Auf einer Seite fehlt etwas zum Festhalten
- Der Griff endet vor der obersten oder untersten Stufe
- Zwischen den Geländerstäben passt ein Kinderkopf
- Das Treppenauge ist nach unten offen
- Der Griff liegt zu hoch oder zu tief für bequemes Greifen
Der letzte Punkt wird oft übersehen. Eine Stange, die nicht auf der passenden Höhe sitzt, wird nicht benutzt, und dann ist sie auch nicht sicher.
Bewegt sich dagegen der ganze Lauf, hilft keine Nachrüstung. Dann sitzt das Problem in der Konstruktion, und wir sagen Ihnen das offen statt ein Geländer an eine arbeitende Treppe zu schrauben.
Welche Höhen und Abstände üblich sind
Für den Griff hat sich eine Höhe von etwa neunzig Zentimetern über der Stufenvorderkante eingebürgert. Das ist ein Richtwert, kein Gesetz für den Bestand, und er passt nicht für jeden Haushalt gleich gut.
Wichtiger als der Zentimeter ist, dass der Griff durchgehend ist. Wird er am Podest unterbrochen, zwingt das zum Umgreifen genau an der Stelle, an der man es am wenigsten möchte.
Bei Geländerfüllungen ist der übliche Richtwert ein lichter Abstand von höchstens zwölf Zentimetern. Entscheidend ist dabei, dass die Stäbe senkrecht stehen, weil waagerechte Sprossen zum Klettern einladen.
- Griffhöhe rund neunzig Zentimeter über der Kante
- Durchgehender Griff ohne Unterbrechung am Podest
- Lichter Abstand der Füllung höchstens zwölf Zentimeter
- Senkrechte Stäbe statt waagerechter Sprossen
- Griff über die erste und letzte Stufe hinausführen
Zielgruppen
Für wen wir nachrüsten
Sicherheit
Der Griff zählt genau einmal, und dann richtig
Ein Handlauf wird im Alltag kaum bewusst benutzt. Er zählt in dem einen Moment, in dem jemand ins Rutschen kommt, und dann trägt er oder er trägt nicht.
Deshalb ist die Befestigung wichtiger als das Material. Eine schlichte Holzstange, die sauber im tragenden Untergrund sitzt, ist jeder schönen Lösung überlegen, die nur im Putz hängt.
- Befestigung im tragenden Untergrund
- Durchgehender Griff über den ganzen Lauf
- Griff über die letzte Stufe hinaus
- Füllungen ohne Kletterhilfe
Was den Preis bestimmt
Eine Nachrüstung ist meist überschaubar. Diese Punkte bestimmen den Aufwand.
Was nicht zu uns gehört, sagen wir ebenfalls. Trockenbau, Elektrik und Malerarbeiten übernehmen andere. Muss für eine tragfähige Befestigung eine Wand ertüchtigt werden, sagen wir das vor dem Angebot.
Eine grobe Orientierung geben wir schon am Telefon, wenn Sie die Länge des Laufes und die Wandart nennen können. Verbindlich wird es erst nach dem Termin, weil der Untergrund alles entscheidet.
- Länge des Laufes und Zahl der Geschosse
- Material von Griff und Haltern
- Beschaffenheit der Wand
- Ob eine Füllung ergänzt wird
- Ob am Treppenauge gearbeitet wird
Häufige Fragen zur Nachrüstung
Hält eine Griffstange auch in einer Gipskartonwand
Nur mit passender Befestigung. Wo eine Unterkonstruktion sitzt, lässt sich sicher verankern. Fehlt sie, braucht es Spezialbefestigungen oder eine Lösung über das vorhandene Geländer. Das prüfen wir beim Termin, bevor etwas bestellt wird.
Muss die Treppe dafür ausgebaut werden
Nein. Eine Nachrüstung erfolgt an der stehenden Treppe. Es wird gebohrt und montiert, nicht demontiert. Deshalb ist der Eingriff ins Haus gering und meist an einem Termin erledigt.
Welche Höhe ist richtig
Üblich sind rund neunzig Zentimeter über der Stufenvorderkante. Wenn jemand im Haus deutlich kleiner oder größer ist, weichen wir davon ab. Wichtiger als der Richtwert ist, dass der Griff bequem erreichbar ist, sonst wird er nicht benutzt.
Was tun, wenn die Geländerabstände zu groß sind
Dann lässt sich eine Füllung ergänzen, meist als zusätzliche senkrechte Stäbe oder als Glasscheibe im vorhandenen Rahmen. Das bestehende Geländer bleibt dabei stehen, es wird nur ergänzt.
Lohnt sich das bei einer alten Treppe
Wenn die Treppe fest steht, ja. Die Nachrüstung ist unabhängig vom Alter und kostet einen Bruchteil einer neuen Treppe. Bewegt sich der Lauf dagegen, sagen wir Ihnen das und besprechen den größeren Weg.
Ob eine Nachrüstung reicht, zeigt sich an der Wand und nicht am Telefon.
Wo ein zweiter Griff und eine Füllung etwas ändern
Ein Handlauf auf einer Seite reicht oft nicht. Die Zeichnung zeigt die drei Stellen, an denen im Bestand nachgerüstet wird: an der Wand, im Geländer und am offenen Treppenauge.
- HandlaufZweiter Griff an der Wand
- FüllungSchließt Lücken im Geländer
- BestandTreppe und Wand bleiben
Ratgeber zu diesem Thema
Drei Beiträge, die einzelne Punkte ausführlicher behandeln.
Griffhöhe, BefestigungsgrundAuf welcher Höhe der Handlauf sitzt und was die Wand dahinter tragen muss.Weiterlesen →
Treppenauge, KindersicherungWelche Öffnungen kritisch sind und wie sie sich nachträglich schließen lassen.Weiterlesen →
Geländerfüllung, AbständeWelche Abstände gelten und welche Füllung sich im Bestand nachrüsten lässt.Weiterlesen →Situation ansehen lassen
Sagen Sie uns, was fehlt und wer die Treppe benutzt. Je genauer wir das wissen, desto passender wird der Vorschlag.
Florian Grohskurth
Lochbergstraße 3
74889 Sinsheim-Steinsfurt
Telefon 07261 / 2569
Mobil 0157 / 848 98 998
E-Mail info@mein-treppenhaus.de
Das hilft uns beim Angebot
- Was fehlt – Griff, Füllung oder Sicherung am Treppenauge
- Wer die Treppe täglich benutzt
- Bauart der Wand, falls bekannt
- Ob es eilt, etwa wegen eines Einzugs

